Positionierungsberatung

Ihr Unternehmen istnicht austauschbar.

Und Ihre Sprache?

Innen stark,
außen unscharf.

Wann Positionierungsberatung sinnvoll ist

Wenn Ihr Angebot schwer zu erklären ist

Die Leistung ist fachlich stark, aber komplex. Gespräche beginnen regelmäßig mit langen Erklärungen. Kund:innen verstehen erst spät, worin der eigentliche Wert liegt.

Wenn Wettbewerber fast dasselbe sagen

Qualität, Innovation, Partnerschaft, Kundennähe: Alles richtig. Nur leider kein Unterschied.

Wenn das Unternehmen gewachsen ist

Neue Leistungen, Zielgruppen oder Geschäftsmodelle sind hinzugekommen. Die bisherige Positionierung beschreibt nur noch einen Teil der Realität.

Wenn intern unterschiedliche Bilder existieren

Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb vertreten verschiedene Vorstellungen davon, wofür das Unternehmen steht.

Wenn ein Relaunch bevorsteht

Eine neue Website oder ein neues Design soll entstehen. Die strategische Grundlage dafür ist aber noch nicht klar genug.

Wenn Sichtbarkeit nicht zu den richtigen Anfragen führt

Das Unternehmen wird wahrgenommen, aber nicht für die Themen, Leistungen oder Zielgruppen, die künftig wichtig sein sollen.

So arbeiten wir

  • Verstehen

    Zuerst sprechen wir mit den Menschen, die das Unternehmen kennen: Führungskräften, Mitarbeitenden, Kund:innen, Partnern und weiteren Stakeholdern. Wir analysieren bestehende Kommunikation, Angebote, Wettbewerber und Marktentwicklungen. Dabei achten wir auch auf Widersprüche. Oft liegt genau dort der interessante Teil.

    Mögliche Methoden:

    • Interviews mit Geschäftsführung und Teams
    • Kunden- und Stakeholder-Interviews
    • Analyse bestehender Kommunikation
    • Angebots- und Portfolioanalyse
    • Wettbewerbsbetrachtung
    • Markt- und Themenrecherche
  • Das Fremdbild sichtbar machen

    Unternehmen kennen sich selbst sehr gut. Genau das kann zum Problem werden. Wer jahrelang mit denselben Produkten, Prozessen und Begriffen arbeitet, erkennt irgendwann nicht mehr, welche Teile davon erklärungsbedürftig sind. Oder besonders. Oder für Außenstehende schlicht unverständlich.

    Wir stellen Selbstbild und Fremdbild nebeneinander. Was glaubt das Unternehmen über sich? Was sehen Kund:innen? Welche Eigenschaften werden tatsächlich wahrgenommen? Und welche behaupteten Unterschiede spielen im Markt kaum eine Rolle?

  • Den strategischen Platz bestimmen

    Nun verdichten wir die Erkenntnisse. Wir prüfen verschiedene Positionierungsrichtungen und bewerten sie nach:

    • Relevanz für die Zielgruppe
    • Differenzierung zum Wettbewerb
    • Glaubwürdigkeit
    • Anschlussfähigkeit an das Geschäftsmodell
    • Zukunftsfähigkeit
    • Belegbarkeit
    • kommunikativem Potenzial

    Nicht jede interessante Idee wird zur Positionierung. Sie muss zum Unternehmen passen. Zum Markt. Und zu dem, was tatsächlich eingelöst werden kann.

  • Die Position in Sprache übersetzen

    Eine strategische Entscheidung hilft nur, wenn Menschen sie verstehen. Deshalb übersetzen wir die Positionierung in eine klare sprachliche Struktur: Welches Problem löst das Unternehmen? Welche Veränderung ermöglicht es? Was macht den Ansatz besonders? Welche Beweise stützen diese Aussage? Welche Begriffe helfen, welche verwässern? Welche Geschichte verbindet Angebot, Unternehmen und Zielgruppe?

    Daraus entsteht ein System, das nicht nur auf einer Präsentationsfolie funktioniert. Sondern auf der Website. Im Vertriebsgespräch. In einer Kampagne. Bei LinkedIn. Oder in einem Interview.

  • An der Realität testen

    Positionierungen sollten nicht nur im Workshopraum überzeugen. Wir testen sie an konkreten Anwendungen:

    • Website-Headline
    • Unternehmensbeschreibung
    • Sales Pitch
    • LinkedIn-Profil
    • Angebotsseite
    • Kampagnenidee
    • Recruiting-Kommunikation
    • Pressegespräch

    Dabei zeigt sich schnell, ob die Position trägt. Oder nur gut klingt.

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Je nach Ausgangslage und Projektumfang entwickeln wir unter anderem:

Analyse & Diagnose

  • Positionierungsdiagnose
  • Markt- und Wettbewerbslandkarte
  • Selbstbild-Fremdbild-Analyse
  • Zielgruppenpriorisierung

Strategie & Entscheidung

  • strategische Positionierungsoptionen
  • Positionierungsstatement und Value Proposition
  • Differenzierungsmerkmale
  • Problem- und Nutzenhierarchie
  • Kernthese

Sprache & Anwendung

  • Reason-to-believe-System und Proof Points
  • Messaging-Grundlage und sprachliche Leitplanken
  • Anwendung auf Website und Vertrieb
  • Positionierungs-Playbook
  • Handlungsempfehlungen für Marke und Kommunikation

Welche Bausteine sinnvoll sind, hängt davon ab, was schon geklärt ist und wo die größten Widersprüche liegen.

Ein Beispiel: vom Produkt
zur gemeinsamen Idee

Wie unterscheiden sich
Positionierung und
Markenberatung?

Positionierung klärt

  • welchen Platz ein Unternehmen im Markt besetzen will
  • für wen es besonders relevant ist
  • worin der Unterschied zum Wettbewerb liegt
  • welches Versprechen es glaubwürdig vertreten kann

Markenberatung klärt

  • welche Identität daraus sichtbar wird
  • welche Geschichte das Unternehmen erzählt
  • wie es klingt und wie es sich anfühlt
  • wie diese Identität über Kontaktpunkte erlebbar wird

Was eine gute
Positionierung verändert

Auszug aus unserem Portfolio

Häufige Fragen

  • Was ist das Ergebnis einer Positionierungsberatung?

    Das Ergebnis ist eine strategisch begründete und sprachlich klare Position. Sie beschreibt, für wen das Unternehmen besonders relevant ist, welches Problem es löst, worin sein Unterschied liegt und warum diese Aussage glaubwürdig ist. Dazu kommen konkrete Anwendungen und Leitplanken für Kommunikation, Marke und Vertrieb.

  • Wie lange dauert ein Positionierungsprojekt?

    Das hängt von Größe, Komplexität und Zahl der beteiligten Stakeholder ab. Ein fokussiertes Projekt kann innerhalb weniger Wochen stattfinden. Bei größeren Organisationen mit mehreren Zielgruppen, Geschäftsfeldern und internen Perspektiven braucht die Analyse entsprechend mehr Raum.

  • Wer sollte intern beteiligt sein?

    In der Regel Geschäftsführung, Marketing, Kommunikation und Vertrieb. Je nach Fragestellung beziehen wir auch Produktverantwortliche, Mitarbeitende, Kund:innen oder Partner ein.

  • Können Sie auch eine bestehende Positionierung überprüfen?

    Ja. Nicht jedes Unternehmen braucht einen kompletten Neustart. Häufig geht es darum, eine vorhandene Positionierung zu prüfen, zu schärfen oder an veränderte Märkte und Angebote anzupassen.

  • Entwickeln Sie auch Claim und Markenstory?

    Ja, sofern das Teil des Projekts ist. Der Claim ist allerdings nicht der Ausgangspunkt. Er ist eine mögliche sprachliche Verdichtung dessen, was strategisch bereits geklärt wurde.

  • Unterstützen Sie auch bei der Umsetzung?

    Ja. Wir übertragen die Positionierung unter anderem auf Website, Messaging, Content, Thought Leadership, PR, Social Media, Corporate Journalism und Kampagnen.

  • Ist Positionierung nur für Unternehmen im Wettbewerb relevant?

    Nein. Auch Verbände, Institutionen, Hochschulen und gemeinnützige Organisationen müssen klären, wofür sie stehen, für wen sie relevant sind und welche Rolle sie im öffentlichen Diskurs einnehmen wollen.

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